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Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal sein.
(Talmud)

Am meisten freut man sich über den guten Ruf,
den man nicht verdient.

Am Tage denke an deine eigenen Fehler, nachts an die der anderen.
(Konfuzius)

Auch das ist Kunst, ist Gottesgaben
aus ein paar sonnenhellen Tagen
sich so viel Licht ins Herz zu tragen,
dass wenn die Sonne längst verweht,
das Leuchten immer noch besteht.
(Goethe)

Begegne den Leuten so, wie du selbst behandelt werden möchtest.
(Peter Maußner)

Bescheidenheit ist eine Zier,
doch weiter kommt man ohne ihr.

Bleib fröhlich und bescheiden, dann mag dich jeder leiden.

Damit das Mögliche entsteht,
muss immer wieder das Unmögliche versucht werden!

Das gute Beispiel ist die einzige Möglichkeit,
andere zu beeinflussen.

Das sind die Starken im Leben,
die unter Tränen lachen,
ihr eigenes Leid verbergen,
doch andere glücklich machen.

Das, was andere Menschen in dich sehen,
kann dir kein Spiegel erzählen.
Also achte auf deine inneren Werte,
sie haben Bestand.
(Andreas Pommerencke)

Dein Haus sei immer hell und rein,
noch mehr soll's deine Seele sein.

Der ist ein freier Mann,
der sich selbst befehlen kann.

Der Mutige gewinnt jede Schlacht!
(Napoleon)

Die drei größten Tugenden: Neidlosigkeit, Furchtlosigkeit, Geduld.
Wer sie besitzt, hat den ersten Schritt zur Weisheit getan.
(Frank Thiess)

Die Dummheit drängt nach vorne, um gesehen zu werden,
die Weisheit steht nach hinten, um zu sehen.
(Carmen Sylva, Lyrikerin 1843-1916)

Die Liebe bringt Freude,
die Tugend bringt Ruh,
drum wähle sie beide,
und glücklich bist du!

Die schönsten Dinge auf der Welt,
oh glaube doch mitnichten,
dass es erfüllte Wünsche sind,
es sind erfüllte Pflichten.
(Hedwig Beßler)

Die Tugend besteht nicht im Verzicht auf das Laster,
sondern darin, dass man es nicht begehrt.
(George Bernard Shaw)

Du brauchst nicht das Licht eines andern zu löschen,
um dein eigenes leuchten zu seh´n.

Du willst, du kannst, du musst –
am besten, du hast Lust!
(Peter T. Schulz)

Dumme rennen,
Schlaue warten,
Kluge gehen in den Garten.

Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft
überall dir Freunde macht.
Und verstehst du auch die Sprache nicht,
reich' die Hand, das Eis zerbricht!
(Elvira Christina Westphal April 2005)

Eigentlich bin ich auf der Suche nach
der einfachen Übersetzung des Wortes Tugend,
da seh ich auf der Seite einen Link
mit der Aufschrift "Kindheit und Jugend".
Ich glaube, auf dieser Seite werde ich nicht groß weiterkommen,
doch jeder große Dichter hat einmal als kleiner begonnen.
Darum schreib ich hier noch ein paar Zeilen
und werd danach noch weitereilen.
(Raphael Ziltener)

Ein echt deutsches Mädel
sei frisch, froh und frei,
wie ein jubelndes Vöglein
im sonnigen Mei.
Und wo es auch weile
sei Trübsinn verbannt,
sei Friede und Freude
und sonniges Land.

Eine viertel Stunde vor der Zeit
ist des Beamten Pünktlichkeit.
(Jürgen Göbel)

Erfahrung kommt erst mir der Zeit,
und mit ihr kommt Bescheidenheit.

Erfolg haben heißt,
einmal mehr aufstehn,
als man hingefallen ist.

Es ist ein tiefer Segen, der aus dem Worte spricht:
Erfülle aller Wegen getreulich deine Pflicht.

Es ist nichts so klein, so wenig,
woran man sich nicht begeistern könnte.
(Hölderlin)

Es kann passieren, dass man hinfällt.
Unverzeihlich ist nur, wenn man liegenbleibt.
(Winston Churchill)

Es liegt im Stillesein
eine wunderbare Macht
der Klärung,
der Reinigung,
der Besinnung
auf das Wesentliche.
(Dietrich Bonhoefer)

Es sind die Starken, die unter eigenen Lasten
andere noch ermutigen können.

Es steigt der Mut mit der Gelegenheit.

Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von andern.
So bleibt dir mancher Ärger erspart.
(Konfuzius)

Gewinnen ist nichts. Gestalten alles.
(Stefan M. Seydel)

Gleiche nie der Fahne, die nach dem Wind sich dreht,
gleiche stets dem Felsen, der fest im Sturme steht.

Gute Manieren bestehen aus lauter kleinen Opfern.

Gutes tun,
Fröhlich sein.
Und die Spatzen pfeifen lassen.

Halt Maß in allem, denn
in allem gibt´s ein Mittel,
dessen Linie das Rechte bezeichnet;
dies- und jenseits wird gefehlt
(Horaz)

Heute so,
morgen so,
und übermorgen auch.

Hüte, was dir begegnet,
lass ihm seine Schönheit
und gib ihm Raum.

Ich wünsche dir nicht immer,
aber ab und zu:
Die Neugier der Ziege,
Das stolze Selbstbewusstsein des Hahnes,
Das dicke Fell eines Elefanten.

Je stiller du bist, umso mehr kannst du hören!

Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein,
als ein rundes Nichts.
(Friedrich Hebbel)

Kavaliere
Sind Kavaliere wirklich ausgestorben?
Oder warten wir auf morgen?
Eine Renaissance vielleicht der guten Manieren,
Wiedersehen mit Blumen zieren.
Jedoch die Damen sind selber schuld,
verdrehen die Köpfe nach diesem Kult
der Sonnenbankbräune, Tattoos und Piercing,
dem Typ Mann als echten Fiesling.
Immer in Jeans und ärmellos,
stellen ihren Body bloß.
Sind selten leise, die Köpfe rasiert
und präsentieren sich ganz ungeniert.
Vorbei die Zeiten der Ritterlichkeit,
Flegel trifft man jederzeit.
Ach, die schöner Kavalier
komm schnell zurück vor meine Tür.
(Elvira Christina Westphal)

Kinderstube
Nach guter Sitte,
sag' Danke und Bitte.
Ein Gebot der Höflichkeit,
auf allen Wegen jederzeit.
Bleibst du stumm,
bist du dumm!
(Elvira Christina Westphal)

Lass deine Augen offen sein,>
geschlossen deinen Mund
und wandle still
so werden dir
geheime Dinge kund.
(Hermann Löns)

Leg' Dir eine gesunde Disziplin auf,
aber sei dabei lieb zu dir selbst.
(Andreas Pommerencke)

Leicht zu leben ohne Leichtsinn
heiter zu sein ohne Ausgelassenheit
Mut zu haben ohne Übermut
das ist die Kunst des Lebens
Th. Fontane

Man ist ja von Natur kein Engel,
vielmehr ein Welt- und Menschenkind,
und rings umher ist ein Gedrängel
von solchen, die dasselbe sind.
In diesem Reich geborener Flegel,
wer könnte sich des Lebens freuen,
würd es versäumt, schon früh die Regel
der Rücksicht kräftig einzubläuen.
Es saust der Stock, es schwirrt die Rute.
Du darfst nicht zeigen, was du bist.
Wie schad', o Mensch, dass dir das Gute
im Grunde so zuwider ist.
(Wilhelm Busch)

Man muss die Fehler, die man nicht ablegen kann, in Tugenden verwandeln.
(Cesare Pavese)

Man muss Gutes tun,
wenn man kann
und Freude bereiten
zu jeder Zeit.
Denn man kann es jederzeit.

Misserfolg ist die Chance,
es beim nächsten Mal besser zu machen.

Mit guten und tapferen Händen,
lässt alles sich wenden.
Dann merkst du es wächst aus der treuen Pflicht
dein Werk ins unvergängliche Licht.

Moral ist das, was man nicht tut, weil andere zuschauen.

Moral ist, wonach man sich gut fühlt.
Unmoral, wonach man sich schlecht fühlt.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.
(Helmut Qualtinger)

Musst dich nie nach andern richten,
gehe treu stets deinen Pfad.
Frag´ nach Hilfe, aber richten
sollst dich nur nach eignem Rat.

Nur wer gegen den Strom schwimmt
kommt zur Quelle.

Qualität bedeutet, dass der Kund und nicht die Ware zurückkommt.

Reue ist Klugheit mit Verspätung.

Schenken heißt,
einem anderen das geben,
was man selber
gerne behalten möchte.
(Lagerlöf)

Schmerzt dich in tiefster Brust das harte Wort "du musst",
So macht dich eines still: das stolze Wort "ich will".

Schreibe es in den Sand, wenn dich jemand verletzt
Meißle es in Stein, wenn jemand gut zu dir ist!

Sei brav wie ein Engel, dann hat man dich lieb,
und denk an den Bengel, der dir das schrieb!

Sei höflich und bescheiden
das ist die größte Zier.
So mag dich jeder leiden
und dieses wünsch ich dir.

Sei immer artig und bescheiden,
dann mag dich jeder Mensch gut leiden,
denn artig und bescheiden sein,
das kostet nichts und bringt viel ein.

Sei immer bescheiden,
verlang nie zu viel,
dann kommst du zwar langsam
aber sicher zum Ziel.

Sei immer freundlich nett bescheiden
dann mag dich jeder immer leiden.

Sei immer frohen Mut's und munter,
und lass der Sonne ihren Lauf,
am Abend geht sie eben unter,
doch morgens immer wieder auf.
Sei immer höflich und bescheiden,
so mag ein jeder dich gut leiden.

Sei lieb und gut, sei brav und edel
und bleibe stets ein braves Mädel.

Sei wie das Veilchen im Moose,
bescheiden, sittsam und rein.
Und nicht wie die stolze Rose,
die immer bewundert will sein.
Denn es dauert nur ein Weilchen,
dann wird sie vom Sturme geknickt
und das bescheidene Veilchen
von Händen der Liebe gepflückt.

Selbstbeherrschung ist der erste Schritt zur Beherrschung anderer.
(Stahl)

So wie der Ton der Flöte
so sanft, so still, so rein,
so wie die Abendröte
soll stets dein Leben sein.

Spiegelbild
Suchst du dein Ich,
schau in den Spiegel,
dann siehst du dich.
Sei dabei ehrlich und dir treu,
erkenn’ dein Ich ganz ohne Scheu.
(© Elvira Christina Westphal, 2006)

Such nicht immer, was dir fehle
Demut fülle deine Seele
Dank erfülle dein Gemüt.

Such` nicht immer, was dir fehle.
Demut fülle deine Seele.
Dank erfülle dein Gemüt.

Takt ist die Fähigkeit, einem anderen auf die Beine zu helfen,
ohne ihm dabei auf die Füße zu treten.

Takt ist, einem anderen auf den Fuß zu treten,
ohne dass er es merkt.
(G. Schick)

Tugend ist Mangel an Gelegenheit.
(Lebensweisheit der Großmutter von
Anselm von Igelheim)

Tugenden! Wer weiß, was Tugenden sind, du nicht, ich nicht, niemand.
(Oscar Wilde)

Unsere Pflichten, das sind die Rechte anderer auf uns.
(Nietzsche)

Unsere Tugenden sind meist nur verkappte Laster.
(François de La Rochefoucauld)

Unter den nützlichen Tugenden steht die falsche Bescheidenheit obenan.
(Johannes Gross)

Vergebens wird die rohe Hand
am Schönen sich vergreifen,
man kann den einen Diamant
nur mit dem andern schleifen.

Verlangt das Leben einst von dir, dass du dich treu bewährst
und jeder Lockung, jedem Reiz voll Stolz den Rücken kehrst,
dann lass dich nicht von Schönheit blenden, von Reichtum dieser Welt,
denn schöner noch und reicher ist ein Mensch, der Treue hält!
(Maria Zimbrich)

Verlass dich nicht auf diese Welt,
sie ist Schaum, der zusammenfällt.

Versuchungen muss man nachgeben,
wer weiß, ob sie wiederkommen.
(Oscar Wilde)

Vertrauen ist das Gefühl,
einem Menschen sogar dann zu glauben,
wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde!

Vieles denken, wenig sagen,
deine Not nicht jedem klagen,
sei beständig und verschwiegen
so wird jeder Mensch dich lieben.

Von allen Tugenden die schwerste und seltenste ist die Gerechtigkeit.
Man findet zehn Großmütige gegen einen Gerechten.
(Franz Grillparzer)

Von anderen etwas fordern ist leicht,
aber das ist das Schwerste: die Forderung an sich selbst.
(A. S. Makarenko)

Vorsicht ist keine Feigheit
und Leichtsinn kein Mut!

Was du gibst, macht dich nicht ärmer.
(Antoine de Saint-Exupéry)

Was du erhältst,
nimm ohne Stolz an,
was du verlierst,
gib ohne Trauer auf.
(Marc Aurel, 121-180, röm. Kaiser)

Wenn die bösen Buben locken,
dann bleib zu Haus und stopf die Socken!

Wenn du Ruhm ernten möchtest,
musst du gute Saat säen:
Liebevolle Worte und nützliche Taten!

Wenn etwas ist gewaltiger als das Schicksal,
so ist`s der Mut, der`s unerschüttert trägt.

Wenn mancher Mann wüsste, wer mancher Mann wär,
würd mancher Mann manchem Mann geben mehr Ehr!

Wer andern gar zu wenig traut,
hat Angst an allen Ecken,
wer gar zu viel auf andere baut,
erwacht mit Schrecken.
Es trennt sie nur ein leichter Zaun,
die beiden Sorgengründer,
zu wenig und zu viel Vertrauen
sind Nachbarskinder.
(Wilhelm Busch)

Wer den Versuchungen immer widerstehen kann, hat entweder
einen starken Charakter oder schwache Versuchungen.

Wer Geduld und Demut liebet und sich denen recht ergiebet,
kann im Glück und Unglücksschein immer guten Mutes sein.

Wer glaubt, niemanden nützen zu können,
der sollte bemüht sein, niemanden zu schaden.

Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht.
Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.

Wer niemals im Kampfe gestanden, wird niemals als Sieger gesehen.
Wer nie in Versuchung geraten, hat nie seine Tugend bewährt.

Wer widerspricht, ist nicht gefährlich,
gefährlich ist, wer zu feige ist, zu widersprechen.
(Napoleon Bonaparte)

Wie ein Vöglein so lustig, wie ein Englein so rein,
wie ein Veilchen bescheiden, mögst immer du sein.

Wie klein ist das,
Was einer ist,
Wenn man's an seinem Dünkel misst.
(Wilhelm Busch)

Will dich mal ein Bube küssen
sei nicht gleich so aufgebracht,
Mami kann es ruhig wissen,
hat's ja früher selbst gemacht!

Willst du wissen, wer du warst, so schau, wer du bist.
Willst du wissen, wer du sein wirst, so schau, was du tust.

Wir entschuldigen nichts so leicht wie Torheiten, die uns zuliebe
begangen werden.

Wir sind nicht auf der Welt, um zu genießen,
sondern um unsere Pflicht zu tun.

Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen,
damit unsere Fehler sich bequemer breit machen können.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Wonach du sehnlich ausgeschaut,
es wurde dir beschieden.
Du triumphierst und jubelst laut:
"Jetzt hab ich endlich Frieden!"
Ach Freundchen, rede nicht so wild,
bezähme deine Zunge!
Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt,
kriegt augenblicklich Junge!
(Wilhelm Busch)

Zeit
Zu den wertvollsten aller Gaben
zählt, sich Zeit zu nehmen und zu haben ...
und zum Kostbarsten seit Menschengedenken,
jemand diese Zeit zu schenken.
(Oskar Stock)

Zwei Schlüsselchen öffnen dir jede Tür,
zwei niedliche, kleine, blanke.
Sieh´ zu, dass du sie nie verlierst,
sie heißen "Bitte" und "Danke".
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