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Alles Reden ist meist nur Gered.
Weiß man erst, was dahinter steht,
lässt man's klappern wie die Mühlen am Bach
und geht stillfein in sein eigen Gemach.

An bösen Wörtern, die man ungesagt herunterschluckt,
hat sich noch niemand den Magen verdorben.

„Anschweigen“
Reden brachte Zank,
Schweigen machte krank.
Jetzt müssen wir den Nenner finden
und unsere Schmerzen gemeinsam lindern .
(© Elvira Christina Westphal, 2006)

Beginne jeden Morgen
Mit einem guten Wort.
Es leuchtet wie ein Sternlein
Hell durch die Stunden fort.
Es dringt in alle Herzen,
Macht alle Sorgen klein.
Ein frohes Wort am Morgen
Ist goldner Sonnenschein.

Bei deinen Worten gib wohl acht,
sag nicht eines unbedacht,
damit fest und jedermann
auf deine Rede bauen kann.

Besser mit den Füßen als mit der Zunge straucheln.

Besser schweigen und als Narr scheinen,
als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.
(Abraham Lincoln)

Dein Ohr leih' jedem.
Wenigen deine Stimme.
Nimm Rat von allen,
aber spar dein Urteil.

Die ganze Kunst des Redens besteht darin zu wissen,
was man nicht sagen darf.
(George Canning)

Die letzte Stimme, die gehört wird, bevor die Welt auseinanderfliegt,
wird einem Sachverständigen gehören, der da sagt: "Das ist
unmöglich!"
(Peter Ustinov)

Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse.
(Antoine de Saint-Exupéry)

Dukaten, Perlen, Edelsteine
Vermögen viel auf dieser Erd'.
Ein freundlich Wort jedoch - ich meine,
Es hat noch größre Kraft und hat noch größren Wert.

Durch das, was wir sagen, machen wir uns mehr Feinde als durch das, was
wir tun.

Ein frischer Mut, geht über Geld und Gut.
Ein gutes Wort ist nie umsonst gesprochen!
Eine gute Tat nie umsonst geschehen!

Ein Kluger hat so viel zu denken,
dass er keine Zeit hat zu reden.
Ein Dummkopf hat so viel zu reden,
dass er keine Zeit hat zu denken.
(aus Israel)

Ein Schweigen ist manchmal der lauteste Schrei.
(Dennis R.Kubiak )

Er:
Ich sage, was ich denke.
Sie:
Und ich mach dann, was ich will.
(Jürgen Göbel)

Es gibt große Worte, die so leer sind, dass man darin ganze
Völker gefangen halten kann.

Grenzen
Lass' die andern reden,
gehe deinen Weg.
Nur überschreite nicht die Grenzen,
die das Leben legt.
(Elvira Christina Westphal)

Halte deine Augen offen und deinen Mund verschlossen und wandle still,
dann wird dir manches Schöne kund.

Hüt jedes Wort in deinem Munde
Bis du genügsam es bedacht!
Es hat schon manche schwere Stunde
Ein unbedachtes Wort gebracht.

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.
Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.
Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.
(Rainer Maria Rilke, Stundenbuch)

Ich halte nichts von großen, langen Reden, ich will Taten sehen!
(Jürgen Göbel)

Junge Leute reden davon, was sie tun,
alte davon, was sie getan haben, und
Narren davon,
was sie zu tun beabsichtigen.

Könnten Worte töten
wär' die Welt nicht übervölkert!
(Chris Petrowski)

Leute, die wenig wissen,
sind oft Schwätzer.
(Jean-Jaques Rousseau)

Manchmal geschieht es, dass jemand ein Wort spricht, das andere froh
macht
und ihnen die Sorgen nimmt.

Mit vielem Reden
ist nichts getan;
`s ist besser zu wirken,
solange man kann.

Nach manchem Gespräch
mit einem Menschen
hat man das Verlangen,
einen Hund zu streicheln,
einem Affen zuzunicken
und vor einem Elefanten
den Hut zu ziehen.
(Maxim Gorki)

Nenne die Dinge nicht beim Vornamen,
wenn du ihren Nachnamen nicht kennst.

Nicht nach klingendem Reim, sondern nach Inhalt und Kraft
der Aussage will Poesie bewertet werden.

Nichts ist so fein gesponnen, was nicht kommt ans Licht der Sonnen.

Nur ein Narr hört alles, was ihm zu Ohren kommt.

Rede wenig aber wahr,
denn viel reden bringt Gefahr.

Reden heißt nicht hören, hören heißt nicht verstehen.

Reden heißt urteilen, Schweigen heißt, geurteilt haben.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold,
doch wer zu lange schweigt, macht sich schuldig.
Drum warte nicht zu lang geduldig,
sag deine Meinung,
auch wenn Verneinung.
(Pablo Arcacia-Abad)

Redest du böse über mich und die Meinen,
Gehe nach Hause und schaue auf dich und die Deinen!

Redet einer schlechet von dir -
so sei es ihm erlaubt.
Doch du, du lebe so,
dass keiner es ihm glaubt!

Sage nicht alles, was du weißt,
aber wisse immer, was du sagst.

Sage nie, morgen will
dieses oder das ich tun.
Schweige doch bis morgen still,
sage dann, das tat ich nun.

Sage nie: "Ich muss", sondern immer: "Ich will."

Sage nie Worte in fliegender Eile,
denn fliegende Worte sind
treffende Pfeile.

Sagen was man tut und tun was man sagt.
(J. Rau)

Schläft ein Lied in allen Dingen,
die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.

Schweige nicht, wenn du was zu sagen hast,
denn das Leben ist zu kurz!
(Robert Lührs)

Sei immer munter wie ein Fröschlein
und halt zur rechten Zeit dein Göschlein.

Sprichwörter sind der Schmuck der Rede.

Tausend goldene Worte wiegen weniger als eine gute Tat.

Vier kleine hübsche Worte sind schöner als ein Stück Torte.
Wenn du die Menschen verstehen willst, darfst du nicht auf ihre Reden
hören.

Wälzt sich mal auf deiner Zunge
vielleicht ein böser Spruch,
behalt ihn tief in deiner Lunge -
denn tadelnde Worte hört man genuch.
(Marianne Pollauke)

Was nützt mir das viele Reden,
wenn man mich auch ohne Worte versteht.
(Andreas Pommerencke)

Wer von mir spricht und den Meinen,
der gehe nach Hause und betrachte die Seinen.
Und findet er an ihnen kein Gebrechen,
dann kann er von mir und den Meinen sprechen.

Wie goldene Äpfel mit silbernen Schalen, so ist ein Wort,
gesprochen am rechten Ort.

Wörter sind wie Steine, die in den See der Stille geworfen werden.
(Roland Kewitz, 2007)
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