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Ändere in deinem Leben,
was immer du zum Guten wenden kannst.
Und lerne, das als gegeben hinzunehmen,
was du nicht ändern kannst.
Und Gott der Herr gebe dir die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.

Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.
(Markus 9;23)

Alle Menschen sollst du lieben,
ob sie arm sind oder reich,
keinen kränkennoch betrügen,
denn vor Gott sind alle gleich.

Alle Wissenschaft hat als Ausgangspunkt ein Zweifeln,
gegen das der Glaube sich auflehnt.
(André Gide, Tagebuch)

Allen Gewalten
zum Trutz sich erhalten,
nimmer sich beugen, kräftig sich zeigen,
rufet die Arme der Götter herbei.
Alles geben die Götter, die unendlichen,
Ihren Lieblingen ganz:
Alle Freuden, die unendlichen,
Alle Schmerzen, die unendlichen, ganz.

Alles Wissen geht aus einem Zweifel hervor
und endigt in einem Glauben.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht.
(irisches Sprichwort)

Als ich ganz unten war,
da zogst du mich hoch.
Als niemand mit mir sprach,
da hörte ich dich noch.
Als ich am Ende war,
da sagtest du mir,
dass das, was mir das Ende schien,
der Anfang sei bei dir.
(M. Siebald)

Angst
Es klopft an der Tür,
wer mag es sein?
Fortuna lässt man gerne rein.
Es ist nicht Fortuna, es ist Unbekannt,
mir bebt das Herz, ich habe Angst.
Im Gesicht ein großes Fragezeichen?
Bitte, hilf mir Gott, gib mir ein Zeichen.
Mit Gotteshilfe ich fasste Mut,
am Ende wurde alles gut.
(Elvira Christina Westphal)

Auf dieser Welt wird es erst schön,
wenn es mehr betende Hände
als geballte Fäuste gibt.

Auf Menschenhilfe baue nicht,
denn schwach ist ihre Macht.
Nur Gott sei deine Zuversicht
in allem Glück, in Leid und Nacht.

Begräbt im Schnee der Winterwind
die Straßen weit und breit
Nie wird den Weg, O Gottes Kind,
zum Vater dir verschneit.

Bei Sturm und Wetter
ist Gott dein Retter.

Bemühe dich dein ganzes Leben,
stets fromm und rein zu sein.
Viel besser ist ein reines Herz
als Gold und Edelstein.

Bitte jeden Tag um neue Kraft,
viel leichter sich das Tagewerk schafft!
Denn nur wo Gott am Anfang steht,
auch alles gut zu Ende geht!

Bleib im Leben so gut wie du bist,
Der Himmel dir dann sicher ist.

Bleibe fromm und halte dich recht,
denn solchen wird's zuletzt wohlgehen.

Blütenregen
Hingestreut wie Blütenregen
über Wiesen, satt und grün,
angehaucht von Gottes Segen,
werden ZAUBERfäden zieh’n.
Zauberfäden wie der Morgen,
der dem Tag die Lichter schenkt
und dazwischen ganz verborgen
hoffnungsfroh die Zukunft lenkt.
(© Ingrid Riedl)

Danke, für alle guten Freunde!
Danke, o Herr, für jedermann!
Danke, wenn auch dem größten Feinde
ich verzeihen kann!

Das Gebet ist der Spiegel, durch welchen wir im Dunkeln Gott sehen.

Das größte Unglück ist der Bruch mit Gott.

Das Leben gibt, das Leben nimmt,
Geht seinen Lauf wie's Gott bestimmt.
Es führt ins Glück, es führt durchs Leid,
Doch währet alles seine Zeit!
Halt immer still, ists oft auch trüb,
Wie es auch kommt - Gott hat dich lieb
Sei nie verzagt und wäg und wag!
Gott kommt zu dir an jedem Tag!

Dein Album soll ein Garten sein, drin viele Blumen blühen,
und Jesus soll der Gärtner sein, er soll sie dir erziehen.

Dein Auge blicke hell und klar
Und deine Zunge rede wahr
Dein Ohr sei taub vor bösem Scherz
Ein Tempel Gottes sei dein Herz.

Dein Herz ist Gottes Eigentum
Ein anvertrautes Pfand
Lege es dereinstens fleckenlos
Zurück in Gottes Hand.

Dein Herz sei froh, dein Herz sei frei,
Gott will nicht, dass es traurig sei.

Dein Tun sei wahr
Dein Sinn sei klar
Fromm dein Gemüt,
Gott dich behüt.

Deine Boten Gewitter, Sturm, Feuer und Erdbeben
können mir nichts anhaben,
denn auch Du gibst mir die Kraft,
die mich am Leben hält. Danke Gott!
(Andreas Pommerencke)

Den Glauben an den Schöpfer aufgeben,
as hieße, den Urgrund des Lebens verlassen -
es hieße das Leben selbst aufgeben.
(Gertrud von Le Fort)

Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen,
was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.
(Bibel, Hebräer 11,1)

Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis,
sondern nur durch die Beweggründe seiner
gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden.
(George Bernard Shaw)

Die alte Botschaft
Die Botschaft Gottes ist zwar alt,
doch zeitlos,kräftig,voll Gehalt.
So öffne ihr,oh Mensch dein Ohr,
denn Gottes Heil stellt sie dir vor!
Du sagst auch von der Sonne nicht:
"Sie ist so alt, was soll ihr Licht?"
Noch immer brauchen wir die Kraft,
die leuchtet, wärmt und Leben schafft.
So ist das Evangelium auch;
komm, mach von seiner Kraft Gebrauch!
Das Wort, der göttliche Appell,
ist bis zur Stunde aktuell.
Sieh, töricht ist, wer Gott nicht glaubt
und allen Segens sich beraubt.
Jedoch den Glaubenden erfreut`s
wenn er den Schritt getan zum Kreuz.
Das Wort vom Kreuz allein bringt Heil;
ergreife Christus als dein Teil.
Erfahre an dir selber dann,
dass Gottes Botschaft retten kann!

Die Uhr
Ich trage, wo ich gehe stets eine Uhr bei mir;
wieviel es geschlagen habe,
genau seh´ ich an ihr.
Es ist ein großer Meister
der künstlich ihr Werk gefügt,
wenngleich ihr Gang nicht immer dem törichten Wunsche genügt.
Ich wollte, sie wäre rascher gegangen – an manchen Tag;
ich wollte, sie hätte manchmal verzögert den raschen Schlag.
In meinen Leiden und Freuden,
in Sturm und in der Ruh,
was immer geschah im Leben,
sie pochte den Takt dazu.
Sie schlug am Sarge des Vaters,
sie schlug an des Freundes Bahr,
sie schlug am Morgen der Liebe,
sie schlug am Traualtar.
Sie schlug an der Wiege der Kinder,
sie schlägt, will´s Gott, noch oft,
enn bess´re Tage kommen, wie meine Seel´ es hofft.
Und ward sie auch manchmal träger,
und drohte zu stocken ihr Lauf,
so zog der Meister immer großmütig sie wieder auf.
Doch stünde sie einmal stille, dann wär´s um sie geschehn;
Kein and´rer, als der sie fügte, bringt die zerstörte zum Geh'n.
Dann müsst´ ich zum Meister wandern, der wohnt am Ende wohl weit,
wohl draußen, jenseits der Erde,
wohl dort in der Ewigkeit!
Dann gäb´ ich sie ihm zurücke mit dankbar kindlichem Flehn:
Sieh´ Herr, ich hab´nichts verdorben, sie blieb von selber stehn.
(Johann Gabriel Seidl)

Glaube ist nicht der Anfang,
sondern das Ende allen Wissens.

Der Glaube sei dein Segel,
die Hoffnung dein Magnet,
die Liebe deine Regel,
dein Ruder das Gebet.
In deines Schiffleins Mitte
steh Christi Kreuz als Mast;
den Halt mit Lob und Bitte
in jedem Sturm umfasst.

Der Glaube, wie ein Senfkorn groß,
versenkt den Berg ins Meer.
Denk, was er könnte tun,
wenn er ein Kürbis wär.

Der liebe Gott schenkt die Nüsse, aber er knackt sie nicht!

Der Mensch sieht, was vor dem Auge ist,
der Herr sieht aber das Herz an.
(1. Samuel 16,7)

Der treuste Führer in der Not,
das ist und bleibt der liebe Gott.
Scheint es auch manchmal trübe,
so tröstet mich doch Gottes Liebe.

Der Zufall ist das Pseudonym,
das der liebe Gott wählt,
wenn er inkognito bleiben will.
(Albert Schweitzer)

Die Augen offen, das Herz rein,
auf Gott dein Hoffen
und mutig in die Welt hinein!

Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebetes ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede.
(Mutter Theresa)

Die Kraft Gottes ist so groß,
dass du dich vor nichts zu fürchten brauchst.
Vertraue dem Wort des Herrn völlig,
damit es sich auswirken kann in seiner Macht.

Die Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm,
die Religion ohne Naturwissenschaft ist aber blind.
(Albert Einstein)

Die Seele nährt sich von dem, was Freude macht.
(Augustinus)

Die Welt ist voll von Gottes Segen,
Willst du ihn haben, er ist dein;
Du brauchst nur
fromm und klug zu sein!

Die Zukunft ist schweigendes Land;
Nicht Menschen wollen es pflügen.
Jeder Tag kommt von Gottes Hand,
Und dies zu wissen genügt.

Es gibt nichts zu befürchten:
Die Sonne steht über allen Wolken
und Gott über allen Sonnen.

Drei Heilige Männer
Es waren der Heiligen Männer drei,
sie wohnten der ersten Stunde bei.
Ein Stern strahlte himmelhoch weit,
für unsere Erlösung stand er bereit.
Schenkte Liebe, schenkte Glaube,
niemand uns die Hoffnung raube.
Wenn wir nur festen Glauben haben,
Ihn in unserem Herzen tragen,
finden hin zu jeder Stund',
tragen sein Wort in unserem Mund,
ist es für uns nur gut bestellt,
in dieser weiten, kalten Welt!
(Januar 1989 Elvira Christina Westphal)

Drei Wörter schlicht und fein:
Gott schütze dich, und sei mein!

Du bist den ersten Schritt allein gegangen,
weil Gott du suchtest
und weil Er dich fand.
Du hast mit Seinem Segen angefangen,
und nahmst dein Leben selbst in deine Hand.
Erhalt den Glauben
und dein Herz dir rein.
Ich will dich segnen
und du sollst ein Segen sein.

Du bist ein Kind des Universums,
nicht weniger als die Bäume oder Sterne.
Du hast das Recht hier zu sein.
Und ist es dir klar oder nicht,
das Universum entfaltet sich doch so, wie es sich entfaltet -
und es ist gut so.
Habe darum Frieden mit Gott,
wie du auch denkst,
wie er sein möge.
Was deine Umgebung und deine Arbeit auch sein mögen,
halte Frieden mit deiner Seele in der lärmenden Verwirrung des Lebens.
Trotz all ihrem Flittergold,
ihrer Düsterheit und verflogenen Träumen,
ist die Welt doch wunderschön.
Sei behutsam!
(Andreas Pommerencke)

Du sollst reden, nicht viel, aber sinnig;
Du sollst beten, nicht lang, aber innig;
Du sollst handeln, nicht rasch, aber kräftig;
Du sollst lieben, nicht laut, aber heftig;
Du sollst leben, nicht wild, aber heiter;
Du sollst dir helfen, Gott hilft dir weiter.

Ein Glöckchen im Herzen, Elvira
in Glöckchen im Tal
ruft immer und ewig:
Gott ist überall!

Ein großes Gedicht, das mag ich nicht.
Nur diese drei Worte: "Gott schütze dich".

Ein Kind, das Gott und Eltern ehrt,
ist aller Menschen Liebe wert.

Ein Mensch, der schon als kleiner Christ
weiß, wozu er geschaffen ist.
"Um Gott zu dienen hier auf Erden
und ewig selig einst zu werden!"
Vergisst nach manchem lieben Jahr
Dies Ziel, das doch so einfach war,
das heißt, das einfach nur geschienen:
Denn es ist schwierig, Gott zu dienen.

Ein Mensch kann nur so viel wissen,
wie Gott ihn wissen lässt,
auch wenn er meint,
dass es seine Gedanken wären.
(Andreas Pommerencke)

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist,
der Herr aber sieht das Herz an!
(aus 1.Samuel 16,7)

Ein Realist ist, der an Wunder glaubt!

Ein weißes Kleid aus Seide
hat unser Heiland an,
damit er auf der Weide die Schäflein hüten kann.

Einen Menschen lieben heißt, ihn so zu sehen,
wie Gott ihn gemeint hat.

Erbitte Gottes Segen für deine Arbeit,
aber verlange nicht auch noch, dass er sie tut.

Erzittere nicht im stillen Tale,
wenn donnernd die Lawine fällt,
nur einer hält des Schicksals Waage,
sein Wille ist's wenn sie zerschellt.

Es begleite dich täglich ein funkelnder Stern,
der Glaube, die Liebe, der Segen des Herrn.

Es geht kein Mensch über die Erde, den Gott nicht liebt.

Es gibt Gott nicht?
Öffne mir dein Herz und du wirst Gott sehen und fühlen.
Sei ohne jede Verhaltenheit, ohne jeden Schutz
und ohne jede Angst – und du wirst wissen, was ich meine.
Begegnet ein geöffnetes Herz einem anderen
offenen Herzen, dann ist das wohl Liebe.
Wenn man jedem Menschen mit diesem schlichten, offenen Wesen begegnet,
so liebt man allumfassend jeden Menschen mit einer allumfassenden Liebe,
der Schwingung Gottes.
(Dorothea Elisabeth Piper, 1999)

Es grüne die Tanne,
es wachse das Erz
Gott schenke dir immer
ein fröhliches Herz.

Es heißt, dass einer mit mir geht,
der's Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Es heißt, dass einer mit mir geht!
Sie nennen ihn den Herren Christ,
der durch den Tod gegangen ist;
er will durch Leid und Freuden mich geleiten.
Ich möcht', dass er auch mit mir geht!

Es ist aber das Herz, das Gott spürt,
und nicht die Vernunft.
Das aber ist der Glaube:
Gott im Herzen spüren und nicht in der Vernunft.
(Blaise Pascal)

Es sei jeder gesegnet
der mir heute begegnet.

Es wachsen Glaube und Unschuld nur am Baume der Kindheit noch;
jedoch sie währen nicht.
(Dante Alighieri)

Es wandeln sich die Reiche.
Es wandelt sich die Welt.
Doch Gott, der ist der Gleiche,
der sie in Händen hält.
Er wird sie weiter halten,
was auch geschehen mag,
ist alles nur sein Walten
bis an den jüngsten Tag.
Und die er sich erkoren Zu seiner stillen Schar,
sind nimmermehr verloren noch seiner Gnade bar.

Ewigkeit
Zwischen Erde und Himmel ist viel Raum und Zeit,
wir sind dennoch nicht bereit,
zu glauben an die Ewigkeit.
(Elvira Christina Westphal, 2/2009)

Frage nicht, was Menschen sagen,
Tue das, was deine Pflicht,
Gott wird nicht die Menschen fragen,
wenn er dir das Urteil spricht.

Frisch, fromm, fröhlich, frei, das andere Gott befohlen sei.

Ganz viel Himmel
Ganz viel Erde
Sonst nichts
Ganz still
Ganz leer
Ganz weit
Kein Hintertürchen
Kein doppelter Boden
Hochseil ohne Netz
Mag ich dort hingehen?
Mich aussetzen?
Der Stille
Der Leere
Der Weite
Meiner Sehnsucht
Meiner Einsamkeit
Meiner Zerbrechlichkeit
Dem Himmel
Der Erde
Und DEM, der beides hält?
Über IHN steht geschrieben:
"Auf deinem ganzen weg durch die Wüste
wird ER dich tragen, wie Vater und Mutter ihr Kind." (Dtn1,3)

Gebet ist die größte Möglichkeit der Menschen,
aber es nimmt den kleinsten Raum in ihrem Tun ein.
Allen Menschen steht im Gebet die Tür zu Gott weit auf,
aber nur die wenigsten gehen wirklich hindurch.
Gott gegenüber gibt es nur eine Art von Verteidigung:
restlose Kapitulation mit Übergabe alle Schlüssel.
(Adrienne von Speyr)

Gedenke deines Schöpfers in den Tagen deiner Jugendzeit,
ehe die Tage des Übels kommenund die Jahre herannahen,
von welchen du sagen wirst: Ich habe kein Gefallen an ihnen!

Geh einfach Gottes Pfand,
lass nichts sonst Führer sein,
so gehst du recht und grad,
und gingst du ganz allein.

Geh ohne Gebet und Gottes Wort
nie aus deinem Hause fort.

Geh' ohne Stab nicht durch den Schnee,
Geh' ohne Steuer nicht zur See;
Geh' ohne Gottes Geist und Wort
niemals aus deinem Hause fort!

Genieße, was dir Gott beschieden,
entbehre gern, was du nicht hast.
Ein jeder Stand hat seinen Frieden,
ein jeder Stand hat seine Last.

Glaube an Liebe, Wunder und Glück,
schau nach vorn und niemals zurück.
Tu, was du willst und steh dazu,
denn dein Leben das lebst nur du.

Glaube ist der Motor des Wissens.
(Friedrich Dürrenmatt [1921-1990]; schweiz. Dramatiker)

Glaube ist ein sich stets erweiternder Teich von Klarheit,
von Quellen gespeist, die jenseits des Bewusstseinsrands entspringen.
Wir alle wissen mehr als das, wovon wir wissen, dass wir es wissen.
(Thornton Wilder)

Glaube ist Gewissheit ohne Beweise.
(Henri Frédéric Amiel [1821-1881]; schweiz. Schriftsteller)

Glauben ist Vertrauen,
nicht Wissenwollen.
(Hermann Hesse, deutscher Schriftsteller)

Gott achtet mich, wenn ich arbeite;
aber er liebt mich, wenn ich singe!

Gott gebe dir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst,
den Mut, Dinge zu ändern, die du ändern kannst
und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

Gott gebe dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings,
das milde Wachstum des Sommers,
die stille Reife des Herbstes
und die Weisheit des erhabenen Winters.
(irischer Segenswunsch)

Gott hat uns keine ruhige Reise verheißen,
aber sehr wohl eine sichere Ankunft.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Gott ist bei uns den ganzen Tag
und unser ganzes Leben lang.
Wo ich gehe, wo ich stehe,
ist Gott, der Herr, bei mir;
wenn ich ihn auch niemals sehe,
weiß ich sicher: Er ist hier.

Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen.
(Pestalozzi)

Gott ist voll Güte und Freundlichkeit,
voll Lieb und Treu zu jeder Zeit;
sein Gnad währt immer dort und hier
und seine Wahrheit für und für.

Gott lässt vieles zu, was die Menschen verbieten möchten.
(Henry Miller)

Gott lenkt,
der Geistliche denkt,
und für das Volk
bleibt der Glaube.
(Uwe Eden)

Gott schenke dir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst;
den Mut, Dinge zu ändern,
die in deiner Macht stehen,
und die Klugheit,
beides zu unterscheiden.

Gott segne die Atheisten.

Gott, sei bei mir,
wenn ich neidisch bin auf andere.
Hilf mir, dass ich es überwinde.
Gott, sei bei mir,
wenn ich anderen etwas wegnehmen will.
Gib mir die Kraft, dem zu widerstehen.
Gott, sei bei mir,
wenn es mir schwer fällt, Frieden zu halten.
Steh mir bei, dass es mir gelingt.
Gott, sei bei mir,
wenn ich Angst habe, die Wahrheit zu sagen.
Gib mir Mut, dass ich es tue.
Gott, sei bei mir,
wenn ich die Eltern nicht verstehe.
Lass mich erkennen, was sie wollen.

Gott sei Dank bin ich Atheist.

Gottes Hände halten die weite Welt,
Gottes Hände tragen das Sternenzelt,
Gottes Hände führen das kleinste Kind,
Gottes Hände über dem Schicksal sind.
Gottes Hände sind meine Zuversicht,
durch das Dunkel führen sie doch zum Licht.
Im Frieden geborgen, vom Kampf umtost,
in deinen Händen, Herr, bin ich getrost.

Gottes Segen möge dich begleiten -
heute, morgen und zu allen Zeiten.

Gottes sind Wagen und Wind,
aber Segel und Steuer,
dass ihr den Hafen gewinnt,
ist euer.

Gottes Weg führt immer ins Licht.

Göttliche und innere Dinge lassen vollends gar nicht zu,
dass man sie im Sturm erzwinge, sondern weisen uns zur Ruh.

Grüß jeden Tag, den Gott dir schenkt, mit Zuversicht und Mute!
Verzeihe dem, der dich gekränkt, und kämpfe redlich für das Gute!

Habe Freude im Herzen,
denn der Herr schaut in Liebe auf dich,
und seine Liebe ist größer,
als je dein Leid sein kann.

Halt deine junge Seele
so edel und so rein.
Dass Gott sie einst erwähle
zu einem Edelstein.

Halt hoch das Haupt, was dir auch droht und werde nie zum Knechte.
Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte!
Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben
und lass dir deinen Herrn und Gott von keinem Zweifler rauben.

Hat eigentlich die Skepsis auf die Schlachtfelder
geführt oder der Glaube?
(Karlheinz Deschner)

Heilige Drei Könige
Die Heil'gen Drei Könige aus Morgenland,
Sie frugen in jedem Städtchen:
»Wo geht der Weg nach Bethlehem,
Ihr lieben Buben und Mädchen?«
Die Jungen und Alten, sie wußten es nicht,
Die Könige zogen weiter;
Sie folgten einem goldenen Stern,
Der leuchtete lieblich und heiter.
Der Stern blieb stehn über Josephs Haus,
Da sind sie hineingegangen;
Das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,
Die Heil'gen Drei Könige sangen.
(Heinrich Heine)

Herr, schicke was du willst,
ein Liebes oder Leides;
ich bin vergnügt, dass beides
aus deinen Händen quillt.
Wollest mit Freuden
und wollest mit Leiden
mich nicht überschütten!
Doch in der Mitten
liegt holdes Bescheiden.

Herz, von den Blumen lerne du nach oben stets zu blicken
und dich, ob Sturm ob Sonnenruh' , in Gottes Rat zu sckicken.

Hier sitz ich nun ganz allein,
in meinem bescheidenen Stübelein.
Gedanken wie Harmonie, Gesundheit, Liebe und Glück
sind voll und ganz in meine Welt gerückt.
Stets habe ich früher mein Leben verpatzt,
doch heut sind die negativen Gedanken geplatzt.
Das Positive hat mich gebildet und gelehrt,
so hat sich die Ruhe und Geduld in mir vermehrt.
Ein Schein von Zauber, Spiritismus und Magie
aber so sah es die Welt noch nie.
Gedanken spielen, Gedanken lenken,
doch darf man nicht sein Köpflein senken.
Gutes denken, Gutes tun und Gutes sagen - blick nach vorn'
Da wirst du sie finden,die Rosen ohne Dorn'- du wirst es wagen.
All diese Fragen von Leben und Sinn,
wird beantwortet bringt Glück, Segen und Gewinn.
Hör nicht auf die anderen, geh den Weg mit Deinen Sinnen,
denn die Stimme die zu dir spricht, die kommt von innen.
Manche Menschen denken, sie wären verlassen und allein,
doch wüßten sie; da wohnt noch einer ganz tief in seinem Herzlein!!!

Höre nicht was Menschen sagen
tue ruhig deine Pflicht,
Gott wird nicht den Menschen fragen,
wenn er dir dein Urteil spricht.

Hoffnung bedeutet nicht unbedingt,
dass etwas gut ausgeht,
sondern es ist nur die Gewissheit,
dass, egal wie es ausgeht, es Sinn hat!

Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören -
Glaube ist, danach schon in der Gegenwart zu tanzen.

Ich glaub an mich
und an die Kraft
die das Leben
in mir schafft!

Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage
so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst verlassen.
(Dietrich Bonhoeffer)

Ich hab in guten Stunden
des Lebens Glück empfunden
Und Freuden ohne Zahl.
So will ich denn gelassen
Mich auch im Leide fassen:
Welch Leben hat nicht seine Qual!
Ich will dem Kummer wehren,
Gott durch Geduld verehren,
Im Glauben zu ihm fleh'n.
Ich will den Tod bedenken
der Herr wird alles lenken,
Und was mir gut ist, wird geschehen.

Ich lasse die Sonne in mein Herz,
und gehe mein Leben ohne Schmerz,
denn Gott wird bei mir sein
und sorgt sich um mich mit Sonnenschein.
(Andreas Pommerencke)

Ich möchte gerne Brücken bauen, wo tiefe Gräben nur zu sehn.
Ich möchte hinter Zäune schauen und über hohe Mauern gehen.
Ich möchte gerne Hände reichen, wo harte Fäuste sich geballt.
Ich suche unablässig Zeichen des Friedens zwischen jung und alt.
Ich möchte nicht zum Mond gelangen, jedoch zu meines Feindes Tür.
Ich möchte keinen Streit anfangen; ob Frieden wird das liegt an mir.
Ich möchte gerne wieder reden, wo vorher eisig schweigen war.
Und Blicke sollen nicht mehr töten, und Neid und Gier fehl ganz und gar.
Herr, Gib mir Mut zum Brückenbauen. Gib mir den Mut zum ersten Schritt
Lass mich auf deine Brücke trauen und wenn ich gehe, geh du mit.
(Kurt Rommel)

Ich schreibe nicht lange, ein zierlich Gedicht,
nur diese drei Worte "Gott schütze dich".

Im Glück nicht stolz sein
und im Leid nicht klagen.
Das Rechte tun,
an Schönem sich erfreuen.
Das Leben lieben
und den Tod nicht scheuen.
Und fest an Gott und bessre Zukunft glauben,
heißt leben,
heißt dem Tod sein Bittres rauben.

Im Herzen rein,
im Geiste klar
und frisch im guten Streben.
Im Glauben fest,
in Worten wahr,
so sei du stets im Leben.

Im schönen Garten der Natur
siehst du des großen Gottes Spur,
doch willst du sie noch größer sehn,
so bleib bei seinem Kreuze stehn.

Immer heiter, Gott hilft weiter!

In dem Haus zu Nazareth
steht ein Spieglein rein und nett. Liebe Doris, schau hinein,
ob du gleichst dem Jesulein.

In Leid und Sorg' und Plagen
sei stark und tu nicht zagen,
nimm alles, wie's der Herr schickt aus!
Das deine tu mit Stärke,
so wird's ein gutes Werke,
und Segen strömet auf dein Haus!

In Sturm und Wetter sei Gott dein Retter.

In wie viel Not hat der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet.

Jeder Mensch ist so in Gottes Hand, als wäre er sein Einziger.

Jesu Antlitz leuchte dir
Tag und Nacht,
in Freud und Leide,
und erquicke für und für
dich auf grüner Lebensweide;
seiner Gnade süßer Schein
strahl ins Herz dir stets hinein!

Kein Spiegel schmückt das Kämmerlein seit manchem Tag und Jahr,
man kann auch ohne Spiegel rein sein im Gesicht und Haar.
Den Spiegel der Gerechtigkeit, den hab ich nur allein,
drum soll Maria jederzeit mein Herz ein Spiegel sein.

Klage nie, verzage nie,
trage still, wie Gott es will.

Lass die Zeiten in die Lande gehn!
Alle Wahrheit wird vor Gott bestehn.

Lass mich die Sünder sehen,
wie sie mein Heiland sieht.
Von Herzen recht verstehen,
wie er sich um sie müht.
Verlorne Schafe bringen
Dem, der so gern vergibt,
dass sie mit uns besingen
Den, der zuerst geliebt.

Leg alles still in Gottes ewige Hände:
Das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende.

Lobe den Herren, meine Seele,
und was in mir ist, Seinen heiligen Namen!
Lobe den Herren, meine Seele,
und vergiss nicht, was Er dir Gutes getan hat!

Mag auf allen deinen Wegen
gold'ne Freude für dich blüh'n,
Überall nur Gottes Segen
Deinem redlichen Bemühn.

Man sollte den Gesetzen
In Kleinigkeiten
Ein Bein stellen und sie verletzen
Und sie, von Gönnern geldunterstützt, überschreiten.
Man sollte den Richter,
Der Künstler, Dichter
Oder nur Mensch ist, unbändig verehren.
Man sollte das andre, konträre
Gelichter Zermalmen und sich selber vermehren.
Man sollte so sein, wie ich es bin. Man sollte
Wenn es der liebe Gott hin
Und wieder nicht ganz anders wollte.

Manchen gab Gott die Kraft Dinge zu verändern,
mir gab er die Kraft zu ertragen, was ich nicht ändern kann.

Meditieren heißt,
um die Kraft der Stille wissen.

Meine Nachbarn sind katholisch,
nur schade, dass sie nicht christlich sind.

Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel
im Himmel nichts mit dir anzufangen!
(hl. Augustinus)

Mir war´s schon oft im Leben,
vor Sorgen bunt und kraus.
Ich sprach:"was soll das geben,
wer hilft mir da heraus?
Wer bringt mein Schiffchen weiter,
wer macht es wieder flott?"
Auf einmal sprach ich heiter:
"Das macht der liebe Gott!"

Mit Gott fang an, mit Gott hör auf,
das ist der schönste Lebenslauf!

Mitten am Tag.
Ich seh die Kirche offen.
So trete ich ein. Du Mutter
unseres Herrn, ich komme
nicht, um zu beten.
Nichts habe ich anzubieten,
nichts zu erflehn.
Ich komme nur, Mutter,
um dich anzusehn.
(Paul Claudel)

Mög auf allen deinen Wegen
Gold'ne Freude für dich blüh'n.
Überall nur Gottes Segen
Deinem redlichen Bemühn.

Möge dein Weg dir stets entgegenkommen,
der Wind dir stets im Rücken sein.
Möge die Sonne dein Gesicht erwärmen,
der Regen sanft auf deine Haut fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich in seiner Hand.
(Segen aus Irland)

Möge Gott dir geben, Gesundheit, frohen Mut,
dazu ein langes Leben, sei immer treu und gut.

Musik ist unsere Religion,
unser Gespräch mit Gott das Lied.

Naturgewalt
Die Natur ist eine Augenweide,
doch wenn sie eine andere Sprache spricht,
wird der Mensch kleinlaut.
Dann ist da nicht mehr
Bewundern, Staunen,
nur noch Entsetzen
und man lernt wieder beten.
(© Elvira Christina Westphal, 2005)

Nichts ist so groß - und nichts so klein,
worauf Er sich nicht ließe ein;
so lass denn alles, Groß und Klein,
dem "lieben Gott" befohlen sein!

Nur das ist des Lebens Sinn auf Erden
etwas zum Lobe Gottes werden
und mit dem Licht aus ewigen Quellen
anderen den Weg zu erhellen.
(K. Walter)

O Engel rein, o Schützer mein,
du Führer meiner Seele,
lass mich dir anbefohlen sein,
dass ich vor Gott nicht fehle!
Beschirme mich bei Tag und Nacht,
erleuchte meine Pfade;
halt über mich getreue Wacht,
dass mir der Feind nicht schade!
Trag mein Gebet zu Gottes Thron
und fleh für meine Sünden;
durch seinen eingebornen Sohn
hilf mir Verzeihung finden!
Errette mich von Satans Macht,
von Fleisches Lust befreie,
mir gegen Welt und eitle Pracht
die rechte Waffe leihe!
Weck mich aus meiner Trägheit auf,
zum Eifer mich antreibe;
halt vor, wie kurz des Lebens Lauf,
den Tod ins Herz mir schreibe!
Beschütze mich im letzten Streit,
wann leib und Seel sich scheiden;
begleite mich zur Ewigkeit,
wo Freud ist ohne Leiden!

O Herr, lass Abend werden,
am liebsten gleich nach dem Frühstück.

O Herr, wasch's Gescherr!

Ob du es weißt,
dass Tage Boten sind, die gehen
und immer nur auf deine Hände sehen.
Sei's Leid, sei's Glück,
sei's Schaffen oder Früchte tragen.
Mach reiche Boten nur aus deinen Tagen.
Sie geh'n zu Gott, der sie gesandt, zurück.

Redliches Streben, treue, unverdrossene ausharrende Arbeit und frisches,
fröhliches Gottvertrauen führen sicher zu einem guten Ziel.

Religiöser Glaube ist nicht gleichbedeutend
mit dem Für-wahr-Halten von Absurditäten,
sondern Ausdruck einer bestimmten Lebenshaltung.
(Hoimar von Ditfurth)

Sammelt euch keine Schätze, wo der Rost und Motten sie fressen,
sammelt viel mehr Schätze in euren Herzen.
(Andreas Pommerencke)

Schiffe ruhig weiter, wenn der Mast auch bricht.
Gott ist dein Begleiter, er verlässt dich nicht.

Schutzengel
Schutzengel gibt es sie? Natürlich ja,
Schutzengel sind immer da;
im ganzen Leben begleiten uns,
ab der ersten Kinderstund'.
Glück hat uns im Leben,
oft nur ein Schutzengel gegeben.
Man sieht sie nicht, man hört sie nie,
und spürt sie doch mit Phantasie!
(Elvira Christina Westphal, 2005)

Sei einfach und bescheiden,
tu immer deine Pflicht,
dann mag dich jeder leiden,
und Gott verlässt dich nicht.

Sei heiter! Es ist gescheiter
als alles Gegrübel.
Gott hilft weiter:
Zur Himmelsleiter werden die Übel.

Sei stark mein Herz, ertrage still
der Seele tiefstes Leid.
Denk, dass der Herr es so will,
er fesselt und befreit.
Und traf dich seine Hand auch schwer,
in Demut nimm es an.
Er legt auf keine Schulter mehr,
als sie ertragen kann.
(Maurinus Tylski)

Sei tapfer im Leben und tu' deine Pflicht,
zeige dem Tage kein Sorgengesicht.
Über den Sternen hält einer die Wacht,
der fügt's oft ganz anders,
als du dir's gedacht.

Sei treu! Sei stark!
und ringst du auch vergebens
Mut ist die beste Weisheit dieses Lebens.
Was du mit Glauben und mit Mut begonnen hast,
das hilft dir Gott vollenden.

Siehe, ich habe dir geboten,
dass du getrost und freudig seist.
Lass dir nicht grauen und entsetze
dich nicht, denn der Herr,
dein Gott, ist mit dir,
in allem, was du tun wirst.
(Josua 1,9)

Sorg, aber sorge nicht zu viel,
es kommt doch alles, wie Gott es will.

Sorge nicht um das, was kommen wird.
Weine nicht um das, was vergeht.
Aber sorge, dich nicht zu verlieren,
und weine, wenn du dahintreibst
im Strome der Zeit, ohne den Himmel in dir zu tragen.

Stark im Glauben, offen im Blick,
immer vorwärts niemals zurück.

Statt einem langen Gedicht will ich nur drei Worte schreiben:
GOTT SCHÜTZE DICH

Steter Druck
Warum schleppt sich,
blutend, elend
unter Kreuzeslast
der Gerechte,
während glücklich
als ein Sieger,
trabt auf hohem Ross
der Schlechte?
Weil steter Druck
eben nicht
nur höhlt den Stein,
sondern auch fördert
des Gläubigen Pein.
(Uwe Eden/frei nach H.Heine)

Stumme Herzen
Das Christfest feiern wir heut',
was wird uns bringen die Zeit?
Fragen, die ohne Antwort sind
und die Zeit verrinnt geschwind.
Es ist nicht zu ändern, sie bleibt nicht stehn,
so müssen wir weiter des Weges geh'n.
Bleiben für immer die Herzen stumm,
Ja, dann sind wir wirklich dumm!
(Dezember 1989, Elvira Christina Westphal)

Trittbrettfahrer
Können Atheisten Weihnachten wahren,
oder sind es Trittbrettfahrer?
Schmücken mit Engeln und Kerzen,
haben Konsum im Herzen.
Singen Vom Himmel hoch und Süßer die Glocken,
da bleibt kein Auge trocken.
Doch Glauben fällt schwer;
wo kommt das Christkind überhaupt her?
Das weiß doch jedes Kind;
Worte verweht der Wind.
Jerusalem ist ach so weit
und alles war vor langer Zeit!
(© Elvira Christina Westphal, 2005)

Trübt dich dein Lebenslauf,
blicke zum Vater auf;
Menschen lass' Menschen sein,
helfen kann nur Gott allein.

Tu nichts Böses, tu es nicht!
Weißt du, Gottes Angesicht
schaut vom Himmel auf die seinen.
Auf die Großen, auf die Kleinen.
Und die Nacht ist vor Ihm licht!
Tu nichts Böses, tu es nicht!

Vergiss es nie, dass du lebst, war keine eigene Idee
und dass du atmest, kein Entschluss von dir.
Vergiss es nie, dass du lebst, war eines anderen Idee
und dass du atmest sein Geschenk an dich!
Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur
ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur,
du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist du - das ist der Clou! Ja du bist du!
(Strophe aus einem Liedtext)

Vergiss es nie, dass hinter Wolkenwänden des treuen Gottes Sonne steht.

Vergiss nicht, Mägdlein, wer du bist,
und dass eine Krone dein eigen ist!
Du bist ein Mensch und Gotteskind!
In deiner Seele Kammer rinnt
ein Meer von Gnade zu deiner Kraft.
Vergiss nicht, wer dies Wunder schafft!
Vergiss nicht, Mägdlein, wer du bist,
und dass eine Krone dein eigen ist!

Vertrau auf Gott bei allen deinen Taten.
Wer Gott vertraut, ist immer wohl beraten!

Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen!

Viele Wege führen durch den Wald,
wer sich nicht auskennt, der verirrt sich bald.
Viele Wege auch durchs Leben gehn,
Du musst immer den dir ausersehn,
den der liebe Gott dich führen möchte.
Sei gewiss, das ist der rechte!

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen,
und ganz gewiss an jeden neuem Tag.
(Dietrich Bonhoeffer)

Wähl zum Führer deines Lebens
Jesum Christum, Gottes Sohn.
Kämpfe keinen Tag vergebens,
kämpfe um die Siegeskron.

Wandern
Auf dem Bergli,
stand ein Kirchli,
rief von weiter Fern'
Wanderer besuch' mich gern.
Ich ging hinein,
Ruhe kehrte in mich ein.
Mein Leben liess ich Revue passieren,
wollte keine Zeit verlieren
und doch, ich ging fort
mit Gottes Segen, Gottes Wort.
(Elvira Christina Westphal, Aug.2005)

Was du nicht ändern kannst, ertrage stark und still,
Weil Gott oft wunderbar durch Lasten segnen will.

Was Gott an und für sich ist,
wissen wir so wenig als ein Käfer weiß,
was ein Mensch ist.
(Ulrich Zwingli)

Was Gott tut, das ist wohlgemeint,
auch wenn es uns oft nicht so scheint.

Was wir selbst tun können,
das dürfen wir Gott nicht überlassen.

Wenn der Glaube stark ist, kann er Berge versetzen.
Aber ist er auch noch blind, dann begräbt er das Beste darunter.
(Karl Heinrich Waggerl)

Wenn der Tag nicht hell ist, sei du heiter,
Sonne und froher Sinn sind Gottes Streiter.

Wenn dich Menschen kränken,
durch Verrat und Trug,
sollst du fromm gedenken,
was einst der Herr ertrug.
Wer Jesum liebt, der kann allein
recht fröhlich sein und nie betrübt.

Wenn die Wellen stürmen auf der Lebensbahn,
Wenn sich, Wogen türmen wider deinen Kahn
Schiffe ruhig weiter, wenn der Mast auch bricht
Gott ist dein Begleiter, er verlässt dich nicht!

Wenn dir einst die Hoffnung fehlt,
und dich das Schicksal bitter quält,
dann denke voller Dank daran,
was Jesus Gutes dir getan,
denn er hat schon an dich gedacht,
als er gesagt: Es ist vollbracht!

Wenn du an einem Kreuzweg stehst und schwankst,
wohin du weitergehst, bedenke, dass du in Gottes Hut.
Er führt dich recht, er rät dir gut.

Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Lichtlein her,
auf dass du es noch einmal zwingst
und von Sonnenschein und Freude singst.
Damit du leichter trägst des Alltags Last
und wieder Kraft und Mut und Glauben hast.

Wenn du fromm und fleißig bist,
niemals deine Pflicht vergißt.
Wird auf allen deinen Wegen
dich begleiten Gottes Segen.

Wenn du tust, was Gott gefällt,
wird zum Himmel dir die Welt!

Wenn du vernimmst,
dass ein Berg versetzt worden sei, so glaub es;
wenn du aber vernimmst, dass ein Mensch
seinen Charakter geändert habe,
so glaub es nicht!
(arabische Spruchweisheit)

Wenn es einen Glauben gibt,
der Berge versetzen kann,
so ist es der Glaube
an die eigene Kraft.
(M. von E.-Eschenbach)

Wenn in dunklen schweren Stunden
kummervoll dein Herze weint,
jede Hoffnung scheint verschwunden,
dir kein Rettungsstern mehr scheint,
dann schau getrost nur himmelwärts,
droben schlägt ein Vaterherz.
Trübt sich dein Lebenslauf,
blicke zum Vater auf.
Menschen lass Menschen sein,
helfen kann Gott allein.

Wenn man alle Religionen durch ein Sieb streicht,
bleiben die 10 Gebote übrig.
(Elvira Christina Westphal, Februar 2009)

Wenn Menschen dich verlassen
und Glück wie Glas zerbricht,
dann sollst du Gott umfassen,
denn er verlässt dich nicht.

Wenn Mond und Sterne dich verlassen,
und alle Menschen spotten dein,
auf zwei kannst du dich verlassen,
auf Gott und auf dein Mütterlein!

Wer Gott aufgibt, löscht die Sonne aus,
um mit der Laterne weiter zu wandern.

Wenn Gott sich zahlen ließe,
was er dir täglich gab?
Bedenks mit Dank - genieße
und gib dem Andern ab!
(R. A. Schröder)

Wenn man dem Glauben die Tür weist,
kommt er als Aberglaube wieder zum Fenster herein.

Wer behauptet an nichts zu glauben, sondern zu wissen,
der glaubt an sein Gehirn.

Wer Gott und seinen Heiland ehrt,
für den wird täglich Brot beschert.
Nimm diesen Spruch zum Wanderstab,
er leite dich bis an das Grab.

Wer hingibt, der empfängt,
wer sich selbst vergisst, der findet,
wer verzeiht, dem wird verziehen,
und wer stirbt, der erawcht zum ewigen Leben.
(Franz von Assisi)

Wer weiß, wie viele Wörter Gott probiert hat, bevor er das eine fand,
durch das die Welt erschaffen wurde.

Werde nie zum Beten müde, Beten ist die erste Pflicht.
Wo gebetet wird, ist Friede, Gottes Segen fehlt dort nicht.

Wie bringst du Gott zum Lachen?
Erzähl ihm deine Pläne ...

Wie der Herr die zarten Blüten
Schirmet unter Frost und Schnee
Also mög' er dich behüten
Vor des Lebens bitt'rem Weh.

Wie Gott die Sterne am Himmelszelt
Mächtig in ihren Bahnen hält,
Wie er den unzählbaren Sand
Zählet und kennet am Meeresstrand,
Also verlässt er die Menschen nie,
Kennet ihre Not, und sorget für sie!

Willst du dir ein hübsch Leben zimmern,
musst dich ums Vergangne nicht bekümmern,
das wenigste muss dich verdrießen,
musst stets die Gegenwart genießen,
besonders keinen Menschen hassen
und die Zukunft Gott überlassen.

Willst du Jesu Wunder schauen,
Folge kindlich seinem Zug,
Lerne fröhlich ihm vertrauen,
Er allein sei dir genug!

Willst du sehen Gottes Spur,
geh hinaus in die Natur,
willst du seine Wunder sehen,
bleib an einem Marterl stehen.

Wird dein Kreuz dir schwer zu tragen,
klopf getrost an Gottes Tür.
"Komm mein Kind", wird Jesus sagen,
deine Zuflucht liegt bei mir.

Wissen ist Macht aus Gottes Hand
in Dankbarkeit empfangen.
In teuflisch Täuschung führt sie den,
der sie in Eitelkeit verlangt.

Wo das Wissen aufhört, fängt der Glaube an.
(Aurelius Augustinus [354-430]; abendländischer Kirchenvater)

Wo der Glaube ist, da ist auch Lachen.
(Martin Luther)

Wo der wahre Gleichmut herrscht
und das unbedingte Vertrauen auf Gottes Güte,
wird sich der Mensch in all seinen Sorgen
keinem übermäßigen Schmerz hingeben.
Denn wir haben die Gewissheit,
dass Gott immer ein weiser und guter Vater ist,
auch wenn er Kreuz und Leiden sendet.
(Nicodemus)

Wo Glaube da Liebe.
Wo Liebe da Friede.
Wo Friede da Gott.
Wo Gott keine Not.

Wo Gott dich hingesät hat, da sollst du blühen.

Wunder
Ein Wunder ist gescheh'n,
wir Fauna und Flora wiedersehn.
Vereist war der Boden, die Bäume kahl,
Krokusse sprießen ohne Zahl.
Ganz plötzlich über Nacht,
ist die Natur aufgewacht.
Und auch der Mensch blüht auf im Stillen,
so war es immer Gottes Wille.
Und so lang die Welt sich dreht,
diese Uhr so weiter geht.
(Elvira Christina Westphal, März 2005)

Zufall ist das Pseudonym,
das Gott wählt,
wenn er inkognito bleiben will.

Zwei Lebensstützen brechen nie, Gebet und Arbeit heißen sie.

Zweimal schrieb in goldnen Lettern Gott an seine Kreatur:
in der Bibel und in der Natur.
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